Meine Lehrer

Poldi Mildner

1915 in Wien geboren. Mit zwölf Jahren kann sie mit den Wiener Philharmonikern das
Liszt Klavierkonzert Es-Dur aufführen.

 

Moritz Rosenthal (1862-1948) ein legendärer Pianist und Schüler Franz Liszts, unterrichtet sie ab 1926. Sein Carneval de Vienne und andere von ihm geschriebene Klavierstücke und Bearbeitungen hat Mildner immer wieder in ihre Konzertprogramme aufgenommen.

 

Weitere Mentoren wurden für sie Robert Teichmüller und Arthur Schnabel, dem sie wesentliche Anregungen für ihre Beethoven-,Schubert- und Brahms Interpretationen verdankt.

 

Mit 16 Jahren beginnt sie ihre internationale Karriere, die sie in viele europäische Länder, nach Nord- und Südamerika führt und erlebt als Solistin Triumphe mit Dirigenten wie Toscanini, Walter, Monteux, Abendroth und Furtwängler. In der Kritik zu einem Klavierabend 1932 in New York ist zu lesen: „ …das pianistische Wunder des Jahrhunderts…, so müssen Anton Rubinstein und Franz Liszt gespielt haben…“

1939 geht sie mit ihrer Mutter über Schweden in die USA, lernt in New York Prokofieff kennen und konzertiert mit ihm, mit Rachmaninoff studiert sie dessen Klavierkonzerte, trifft Ravel, Gershwin u.v.a.


Nach großen Konzertreisen durch Südamerika lässt sie sich in Buenos Aires nieder und konzertiert nach Kriegsende auch wieder in Europa.

 

Ab Mitte 1970 lebt Mildner in Frankfurt/Main und hat an der Musikhochschule eine Dozentur für Klavier, ab 1982 eine Professur in Mainz. Zweimal im Jahr gibt sie Meisterkurse in Buenos Aires.


2007 stirbt sie in Buenos Aires.

Bernhard Wetz

Bernhard Wetz ,1954 geboren, hat an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main die Studien Klavierpädagogik, Pädagogik musiktheoretischer Fächer und Künstlerische Ausbildung Klavier mit Auszeichnung absolviert.

 

Nach Lehraufträgen an unterschiedlichen Institutionen wurde er 1984 an der Hochschule für Musik zum Professor für Klavier und Klaviermethodik berufen und übernahm die Leitung der Diplom-Studiengänge Instrumental und Gesangspädagogik.

 

Von 1995-99 war Prof. B.Wetz Präsident der Frankfurter Musikhochschule.

Immer wieder wird er als Juror zu internationalen Wettbewerben verpflichtet. Seine künstlerischen Aktivitäten als Pianist führen ihn über Deutschland hinaus u.a. in die Schweiz, Dänemark, Niederlande, Marokko, Thailand, Australien, Korea, Lettland, Russland, Brasilien, Namibia, Südafrika und China.

 

Meisterkurse hielt er an der Soon-Shin-Universität in Seoul, der Uni Rio in Rio de Janeiro, am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau und an der Hochschule in Peking.

 

Seine künstlerische Vorliebe gilt besonders der Interpretation der Werke von Johannes Brahms.

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© Vera Gath